Wichtig war dabei nicht nur die Erstellung eines Plans, sondern seine belastbare Weiterführung im Alltag. Der Soll-Dienstplan konnte eingefroren und danach in Stufen freigegeben werden. Verbindliche Änderungen mussten mit Gründen dokumentiert werden. Im Ist-Dienstplan ließen sich tatsächliche Abweichungen wie Krankenstände, Diensttausche, Planzeitkorrekturen und weitere Änderungen nachvollziehbar erfassen. Zusätzlich standen Funktionen wie Freie-Personen-Suche, Dienstplanübersicht, Saldenkorrektur und Abrechnungskontrolle zur Verfügung.
Personaleinsatzplanung und Tourenplanung in einer Software zusammengeführt
Der Bedarf konnte entweder manuell über Dienstformen pro Tag oder automatisiert aus Einsatztouren erzeugt werden. Darauf aufbauend entstand zunächst ein qualifikationsbezogener Bedarfsplan und anschließend ein personenbezogener Soll-Dienstplan. In diese Planung flossen Qualifikationen, Beschäftigungsausmaß, bekannte Abwesenheiten, Wünsche, Referenzdienste sowie arbeitszeitrechtliche und betriebsinterne Vorgaben ein. Offene Dienste konnten automatisiert verteilt und danach manuell ergänzt oder korrigiert werden.
Für mobile Einsatzorganisationen wurden außerdem Touren, Wegzeiten und Zusatzzeiten in die Berechnung einbezogen. Die Lösung verband Personaleinsatzplanung mit Tourenplanung, Berechtigungssystem, Administrations- und Schnittstellenfunktionen sowie der Übergabe an die Lohnverrechnung. Auch automatisierte Backups bei Dienstplanbearbeitungen sowie Import-/Exportfunktionen waren Teil des beschriebenen Systemumfelds.
Nutzen für den Betrieb
- verlässlichere Planung
- schnellere Reaktion bei Ausfällen
- bessere Auslastung vorhandener Ressourcen
- mehr Transparenz bei Soll/Ist und Änderungen
- höhere Sicherheit bei Arbeitszeitregeln
- sauberere Übergabe an Abrechnung und nachgelagerte Prozesse
Ähnliche Abläufe im eigenen Unternehmen digitalisieren?
Dieses Beispiel zeigt, wie individuelle Software bestehende Abläufe gezielt entlasten kann. Wenn auch in Ihrem Unternehmen manuelle Arbeit, Medienbrüche oder unübersichtliche Prozesse Zeit kosten, kann eine passende Softwarelösung helfen.
Häufige Fragen zu Personaleinsatzplanung und Tourenplanung
Die wichtigsten Punkte zu digitaler Dienstplanung, Einsatzplanung, Touren, Qualifikationen, Abwesenheiten, Soll-/Ist-Vergleich und Abrechnungsvorbereitung.
Welche Planungsaufgaben können digital unterstützt werden?
Digitale Personaleinsatzplanung kann dabei helfen, Personalbedarf, Dienstformen, Qualifikationen, Verfügbarkeiten, Abwesenheiten und betriebliche Vorgaben übersichtlich zusammenzuführen. Daraus können Bedarfspläne, Soll-Dienstpläne und nachvollziehbare Planungsgrundlagen entstehen, die im Alltag weiterbearbeitet werden können.
Können Qualifikationen, Beschäftigungsausmaß und Abwesenheiten berücksichtigt werden?
Ja. Qualifikationen, Beschäftigungsausmaß, bekannte Abwesenheiten, Wünsche, Referenzdienste sowie betriebliche und arbeitszeitrechtliche Vorgaben können in die Planung einfließen. Dadurch wird sichtbarer, welche Personen für bestimmte Dienste oder Einsätze geeignet sind und wo offene Planungsbedarfe bestehen.
Können offene Dienste automatisch verteilt werden?
Ja. Offene Dienste können regelbasiert vorbereitet oder automatisch verteilt und anschließend manuell geprüft, ergänzt oder korrigiert werden. Wichtig ist dabei, dass automatische Planung nicht die Kontrolle ersetzt, sondern die manuelle Arbeit sinnvoll unterstützt.
Wie werden Änderungen im Dienstplan nachvollziehbar dokumentiert?
Ein Soll-Dienstplan kann als verbindliche Planungsgrundlage festgehalten und später kontrolliert angepasst werden. Änderungen wie Krankenstände, Diensttausche, Planzeitkorrekturen oder andere Abweichungen können mit Gründen dokumentiert und im Ist-Dienstplan nachvollziehbar erfasst werden.
Kann Tourenplanung mit Personaleinsatzplanung verbunden werden?
Ja. Für mobile Einsatzorganisationen können Touren, Wegzeiten, Zusatzzeiten und Einsatzinformationen in die Planung einbezogen werden. So lassen sich Personalplanung und Tourenplanung besser aufeinander abstimmen, statt beide Bereiche getrennt voneinander zu bearbeiten.
Können Daten an Abrechnung oder andere Systeme übergeben werden?
Ja. Eine passende Lösung kann Schnittstellen, Import- und Exportfunktionen sowie die Übergabe relevanter Daten an Lohnverrechnung oder nachgelagerte Prozesse unterstützen. Dadurch werden manuelle Zwischenschritte reduziert und Abrechnung, Kontrolle und Auswertung besser nachvollziehbar vorbereitet.